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Perspektiven

Dass sich das Kaliningrader Gebiet, als Bestandteil der Russischen Föderation, wirtschaftlich und damit sozial besser als bisher entwickelt, liegt im gesamteuropäischen Interesse. Der russische Präsident bezeichnete das Kaliningrader Gebiet als Pilotregion im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und den EU-Staaten. Das neue Gesetz «Über die Sonderwirtschaftszone im Kaliningrader Gebiet», die kurze Entfernung zu Deutschland, die Erwartungen seitens russischer Regierungskreise sowie regionaler Geschäftsleute und Politiker geben der deutschen Wirtschaft positive Fingerzeige.

 

Die Region besitzt interessante Naturvorkommen. In der Produktion sind Fischfang und -verarbeitung, Schiffbau und -reparatur zu erwähnen wie auch Elektronik, Elektrotechnik, das Bauwesen, Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Lohnveredelung. Gut qualifiziertes und diszipliniertes Personal steht zur Verfügung. Kaliningrad besitzt u.a. eine Staatliche Universität, eine Technische Universität und die Baltische Staatliche Akademie für Fischindustrie. Direkte Investitionen sind im Kaliningrader Gebiet in fast allen Branchen möglich.

 

Im Kaliningrader Gebiet herrschen politisch stabile Verhältnisse, die mittel- und langfristige Strategien zulassen. Die Beziehungen zu den Nachbarstaaten, insbesondere zu dem wichtigsten Transitland, Litauen, sind gut. Die Lohnkosten sind niedriger als in Polen und den baltischen Staaten. Löhne und Gehälter für einfache Tätigkeiten liegen bei etwa 10 000 Rubel (ca. 255 Euro), für qualifizierte Tätigkeiten bis etwa 20 000 Rubel (ca. 510 Euro). Der Durchschnittslohn 2011 beträgt etwa 18 500 Rubel (ca. 470 Euro), Stand: Januar 2012.

 

Die Tendenz, mit Russland nicht nur Handel zu treiben, sondern in Russland zu produzieren, um Importquoten, Verbrauchssteuer und protektionistische Maßnahmen der russischen Regierung zu umgehen, eröffnet dem Kaliningrader Gebiet wegen seines Status als Sonderwirtschaftszone besondere Chancen.

 

All das sind gute Gründe, warum deutsche und andere ausländische Unternehmen im Kaliningrader Gebiet investieren bzw. prüfen, hier Fuß zu fassen. Ein Unternehmen, das sich zu Investitionen im Kaliningrader Gebiet entschließt, sollte sich gut auf die Besonderheiten des russischen Marktes, die auch in diesem Gebiet gelten, vorbereiten. Die Vertretung der Handelskammer Hamburg unterstützt deutsche und russische Unternehmer bei Investitionen. Sie stellt Informationsmaterial zur Verfügung. Darüber hinaus vermittelt sie juristischen Rat, z. B. bei der Vertragsgestaltung, Registrierung von Unternehmen, Arbeitsvisa, Kauf von Immobilien und Grundstücken.